Politiker-Gehälter einmal anders: “Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik” lautet ihre Meinung der steirischen KPÖ. Von Polit-Gehalt behalten sich ihre Mandatare daher nur den Median der österreichischen Einkommen - aktuell 2600 netto. Alles was darüber liegt, wird gespendet.
Ein besonderer Betrag ist über all die Jahre bei der Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr zusammengekommen. Sie ist seit 1993 im Gemeinderat, seit 2007 Stadträtin und seit 2021 Bürgermeisterin. Beim Bürgermeisteramt betrögt das Bruttogehalt aktuell 16.786,80 Euro - auch dort behält sie sich monatlich nur 2300 Euro netto. In Summe hat sie auf diese Art mehr als 1,3 Millionen Euro an 11.000 Menschen gespendet.



Gute Aktion! Das kann man nicht genug loben. Das ist ganz sicher keine einfache Sache.
Ich hatte ohne groß Ahnung von Österreich zu haben auch nicht wirklich ÖVP oder SPÖ erwartet.
Die Linke in Deutschland macht das auch, soweit ich weiß.
Warum soll das nicht einfach sein? Diese Leute kriegen obszön viel Geld, davon eine ansehnliche Summe für einen guten Zweck spenden und immer noch genug zum gut Leben übrig haben, ist ganz einfach.
Wer mehr verdient gibt auch mehr aus wenn er es sich dann leisten kann. Besser Wohnung in günstigerer/ruhigere Lage, neueres Auto was nicht laufend kaputt geht, öfters auswärts essen statt eine Stunde selbst kochen und abwaschen.
Elke lebt ihr gesamtes Leben von einem Durchschnittsgehalt der Bevölkerung um nicht abgehoben zu sein. Sie kennt nichts anderes